Auslegung der Gartensternwarte

inkl. Reparatur, Upgrade...
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lou0815
Beiträge: 6
Registriert: 20.03.2016, 16:29

Auslegung der Gartensternwarte

Beitrag von lou0815 »

Guten Tag,

nach Einiger Suche um einen geeigneten Ort und Überlegerei sind nun einige Entscheidungen getroffen und ich kann Anfangen meine Gartensternwarte zu Planen.

Der Platz steht fest, und zwar hinter meiner Garage, von hier habe ich in jede Richtung bis etwa 20° oder sogar noch tiefer Sicht, keine Laternen in der Nähe und auch keine Stromleitungen mehr im Sichtfeld. Bedingt durch die Garage muss aber das Teleskop hoch genug hinaus. Dafür soll ein Fundament und eine Betonsäule gegossen werden.

In vielen Foren findet man genügend Einträge zur Auslegung von Fundamenten für die Astrofotografie bzw. für Betonsäulen, allerdings finde ich sehr wenig dazu wie viel Fundament für eine so hohe Säule notwendig ist. Zurzeit Plane ich ein Fundament mit 1x1x1m auf der die Säule (in etwa) 2,5m hoch und Ø300mm steht. Gibt es eine Faustregel zu Dimensionierung solcher Fundamente? Denkt ihr 1m³ Fundament ist ausreichend? Reichen Ø300mm der Säule oder sollte die für diese höhe auch stärker ausgeführt werden?

Getragen werden sollen Anfangs mein kleiner Esprit 80 sowie ein 6" Reflektor, in Zukunft soll aber noch größeres Gerät für Planeten, Sonne und kleinere Galaxien hinzukommen.

Veranschaulicht:
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Ich freue mich auf Eure Hilfe und bin gerne auch für jeden weiteren Tipp in der Planungsphase offen.

lg Lukas
franks297
Beiträge: 75
Registriert: 19.01.2019, 14:31

Re: Auslegung der Gartensternwarte

Beitrag von franks297 »

Hallo Lukas
Bei mir ist folgendes
Fundament 80x80x80cm
Säule 30cm Drainage Rohr und ca 190cm frei stehend

Ich würde die Säule nicht mehr so hoch machen, da der Refraktor im Zenit Bereich an der Betonsäule (30cm Durchmesser) anstößt. Die restlichen 20 - 30cm mit einer Stahlrohr-Verlängerung und 20cm Durchmesser.
Säule verlängern ist einfacher als kürzen.

Obwohl ein Fundament mit 70x70x70cm auch reichen würde. Kommt auch auf deinen Untergrund an.
Bei unserem Hausbau hatten wir stellenweise reinen Rieselschotter der Traisen. Da brach die Künette von 50cm auf 120cm Breite ein.

Lass die Gewindebolzen zur oberen Adapterplatte möglichst kurz. so dass du mit der Hand noch vernünftig schrauben kannst.

lieben Gruß Franz
lou0815
Beiträge: 6
Registriert: 20.03.2016, 16:29

Re: Auslegung der Gartensternwarte

Beitrag von lou0815 »

Hallo,

vielen Dank für deinen Input Franz,
ich habe das Design jetzt nochmal geändert, die Betonsäule soll dann 20cm/40cm(je nach Dach) über den Zwischenboden stehen, darauf ein Stahlrohr, 1m hoch mit Ø100mm oder Ø110mm mit einem Flansch am oberen Ende zum befestigen der Montierung.

Ich denke das Fundament wird bei 1x1x1m bleiben, nach der Divise lieber zu viel als zu wenig(der Untergrund ist bis etwa 50cm aufgeschüttet und nicht gewachsen).

lg Lukas

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